Aufsteiger und Absteiger

Momentan ist sehr viel Bewegung im Google Index. Shops, die (beispielsweise) automatisch die Nordcap CSVs importieren machen sich gegenseitig gerade die Top Positionen streitig, weil Google ganz offensichtlich extrem darauf achtet doppelten Content massiv einzuschränken. Ganz extrem beobachten wir das bei 2 Mitbewerbern, die wir bereits seit 3 Jahren schätzen und bei dem uns das Auge tränt, wenn wir sehen, wie die Seiten durch blöde Aktionen immer weiter aus dem Index geschossen werden.

Hier mal die indexierten Seiten des Wettbewerbers seit Anfang des Jahres:

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Von 2.400 Produkten befinden sich nun nur noch 500 Produkte im Index. Da ist es dann auch kein Wunder, dass der Wettbewerber mehr als nur darüber nachdenkt sich von einigen Mitarbeitern zu trennen 🙁 In dem Fall ist das auch deshalb so ärgerlich, weil die Veränderungen erst angefangen haben, als er der Meinung war, dass er unbedingt etwas an seinen Seiten optimieren muss, damit er seine Wettbewerber überholt. Wenn man das Thema nämlich falsch anpackt, dann kommt leider so etwas dabei raus. Schade, denn dieser Onlineshop ist seit Anfang an einer gewesen, mit dem wir uns Anfangs oft messen wollten und nun geht es (im Internet) so rapide bergab. Hoffentlich kann er das Ruder wieder rumreissen…

Ein anderes interessantes Beispiel ist dieser Wettbewerber:

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Seit Anfang des Jahres füllt Google den Index dieses Onlineshops konsequent und akkurat auf. Und das so, dass anscheinend fest gebuchte Position 1 Suchergebnisse eingenommen werden konnten. Da kommt also wieder ein harter Wettbewerber auf uns zu 🙂 (Was in dem Fall nicht so schlimm ist, weil wir an ihm beteiligt sind.)

Wir haben selbst bei einigen Shops zwar auch fast 40% der indexierten Seiten aus dem Index verloren, das lag aber daran, dass wir viele Seiten selber aus dem Index genommen haben, weil wir doppelten Content vermeiden wollten und nun haben wir mit weniger Seiten im Index bessere Positionen in den Suchergebnissen erreicht. Schön – weniger ist also manchmal mehr. Jetzt müssten die Hersteller nur noch so viel liefern können wie wir bestellen, dann müssten wir weniger Kunden vertrösten… Aber man kann wohl nicht alles haben.